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Stoos  Wander Schweiz Schwyz

Inspirieren lassen zu diesem Artikel habe ich mich durch einen Beitrag in dem Magazin Flow. Ich merke selbst, das ich mich öfters selbst unter Stress setze. Ich lasse mich stressen, weil die Gesellschaft so ist. Das vielleicht will oder erwartet. Aber will ich auch das, was die Menschen von einem erwarten? Will ich nicht vielleicht lieber die kleinen Momente in meinem Leben nur für mich geniessen. Nur mit meinem Partner oder Freunden sein. Ich darf doch selbst entscheiden, was und wann ich etwas zeige. Die Zahl der Follower auf meinem Instagram Account schrumpfen, wenn ich Tage lang nichts zeige. Aber verbessern Zahlen mein Leben auf einem digitalem Konto? Ich schätze die sozialen Kontakt mehr und fühle mich auch mal wohl, wenn ich mein Handy einfach mal nicht benutzen muss.

Ich habe in Thailand etwas wirklich schlimmes erlebt und ich schätze, das wird auch immer schlimmer. Nicht umsonst lernen Menschen gerade wieder achtsam zu sein. Achtsam mit sich selbst und ihrer Umwelt. Dieser Mensch steht vor einer Buddha Statue die ihn 2x überragt, was ich einfach unglaublich magisch und interessant finde. Er läuft heran, schiesst schnell sein Touristen-Foto und dreht sich innerhalb von 2 Sekunden wieder um. Kein Innehalten. Kein interessantes Schauen oder Staunen. Einfach ein Programm was er als Tourist „hinter sich bringen“ wollte. 

Selbst ich als Fotografin halte inne. Fotografiere nicht alle schönen Dinge die mir unter die Nase fallen. Sondern geniesse auch einfach mal den Moment für mich. Ich schaffe mir bewusst meinen Freiraum. Gebe mir Zeit zur Regeneration. Lebe nach meinem Rhythmus und nicht nach dem, was andere mir vorgeben.

Natürlich liege auch ich vor Langeweile zu Hause vor dem handy oder mit dem Laptop auf der Couch und scrolle mich durch meinen Feed. Natürlich mache ich sowas besonders gern, wenn ich gerade ein Tief habe und versinke dann noch mehr in negativen Gedanken. Aber ich kann mich selbst aus diesem Sog befreien und klappe den Laptop einfach zu bzw. Schalte mein Telefon einfach auch mal aus. Dann lese ich doch lieber ein Buch.