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Minimalismus Challenge

Warum ich mich mal wieder von unnötigem Krempel getrennt habe.

Anlass zu diesem Beitrag hat mir das Flow Magazin gegeben, aber auch, weil Minimalismus gerade in aller Munde ist. Minimalismus der neue Hype um ein besseres Leben zu führen? Nein, ich bin nicht einfach nur der Masse mitgeschwommen und habe das jetzt gemacht, weil es alle machen. Sondern ich habe das gemacht, um mich zu befreien. Zu befreien von Dingen die jetzt bereits das 4. Mal mit umgezogen sind und in meinem Stapel "könnte ich ja doch mal noch gebrauchen" gelandet sind. Aus diesem Grund habe ich mich dazu bereit erklärt ein wenig auszumisten. Und ich kann euch sagen, es tat mir sehr gut.

 

Auch wenn ich in dem letzten Jahr 2 mal umgezogen bin und ich dort bei jedem bereits viele Dinge zurückgelassen habe, habe ich immer noch so viel Müll zu Hause rumliegen, von dem ich mich einfach trennen wollte. Bereits im Dezember letzten Jahres habe ich einen ganzen Altkleidersack mit Klamotten gefüllt und trotzdem war mein Schrank noch brechend voll mit Sachen. So viel unnötiger Kram befindet sich in meinem 12m2 grossem Zimmer - wie hat das denn dort alles platz? Wieso kann man sich von bestimmten Dingen einfach nicht trennen? Wieso kaufe ich mir ständig neue Sachen oder wieso habe ich das Gefühl, ständig etwas Neues besitzen zu müssen? 

 

Zum Teil hängen Erinnerungen an bestimmten Sachen, wie Postkarten von Freunden, die einem aus dem Urlaub schreiben wie schön es ist, das Essen toll schmeckt und das man sich freut, sich bald wieder zu sehen. Klamotten die man sich gekauft hat, auf einigen Partys damit war, dort Nächte durchgetanzt hat und viele neue Menschen kennengelernt hat. Oder einfach nur Kram, den man auf der Messe gratis bekommen hat und sich dachte: "Oh wie schön, mal sehen für was ich das gebrauchen kann. Hauptsache mitnehmen; es ist ja gratis."

Wieso haben wir den Zwang ständig Neues kaufen zu müssen? Ich habe das für mich versucht herauszufinden.

Jeden Tag wenn ich zur Arbeit fahre, zur Bahn gehe und durch die Stadt laufe, überall besteht die Möglichkeit oder die Gefahr, neue Artikel zu kaufen. Überall sind Schilder mit Sale, Neu, Reduziert usw. - wen lockt das nicht an (und dann auch meistens mit roten, warnenden Farben überzogen)? Überall sind wir umgeben von der Konsumgesellschaft oder eher umgeben von einer Wegwerfgesellschaft. Der Konsum und das ständige Angebot lockt uns, immer mehr neue Sachen zu kaufen. Immer mehr besitzen zu wollen. Eine Art Leere im Inneren zu füllen. Den Durst nach neuen Erlebnissen stillen. Dazugehören. Nicht ausgegrenzt zu werden. Gegenstände werden gekauft, um in dem Moment ein Glücksgefühl zu bekommen. Aber hab ich den dann morgen immer noch oder ziehe ich dann wieder los, um mir ein neues positives Gefühl zu holen?

Entrümple deine Wohnung. Fange heute damit an.

Ich habe den Selbstversuch gestartet und mich von Dingen getrennt, die einfach nur rumliegen. Die ich überhaupt nicht mehr brauche und die ich auch überhaupt nicht vermisse, wenn sie weg sind. Als ich die Minimalismus Challenge angefangen habe, wusste ich bereits zu Beginn, wo ich anfangen würde bzw. was ich direkt ausmisten werde. So startete ich mit meinem Kaffee und legte, auf mich positiv wirkende, Musik ein und fing an zu suchen. Zu suchen nach Dingen die ich nicht mehr brauche, lange nicht mehr in der Hand hatte und die einfach nur noch vor sich hin lagen. Ihr könnt euch nicht vorstellen was ich für einen Boost hatte, als ich einmal damit angefangen habe. Klar, jeder wird die Entrümpelung anders angehen. Es gibt sicher auch Menschen, die können sich nicht so leicht von dem trennen. Deshalb ist es für diejenigen wichtig, den Gegenstand in die Hand zu nehmen und sich zu fragen:

 

- Wie lange habe ich dieses nicht mehr benutzt/verwendet?

- Wird es mich in der nächsten Zeit noch glücklich machen?

- Wie oft habe ich gesagt, das ziehe ich (vielleicht) noch mal an, wenn dieses oder jenes eintrifft?

- Was passiert, wenn ich es wegschmeisse?

 

Dann sei bitte auch so konsequent und lege es zur Seite und nicht wieder auf den vielleicht Stapel. Denn dann würde das ganze Spiel wieder von vorn anfangen.

Kleine Tipps für deinen Alltag

Frage dich:

 

- ob du den Artikel jetzt wirklich gebrauchen kannst

- ob du nicht sogar noch etwas davon zu Hause hast

- ob du wirklich noch eine 5. Tupperdose brauchst

- ob du wirklich neue Klamotten brauchst, oder du die alten ein wenig "aufmöbeln" kannst

 

Räume auch mal deinen Medizinschrank auf. Abgelaufenes sofort wegschmeissen. In die Verpackungen schauen, wie viel noch vorrätig ist und wenn nur noch eine Tablette drin ist, dann schmeiss doch die Verpackung weg und hebe nur die eine in deinem Schrank auf. Das spart Platz und lässt dich wieder frei atmen. Oder schaue in deinen Dekoschrank, was nutzt du noch effektiv und von was kannst du dich trennen?

Benötigst du Hilfe beim Aufräumen?

Ich kann dir gern dabei helfen dich von deinen "Lasten" zu befreien. Ich komme gern bei dir vorbei und entrümpele mit dir zusammen. Ich freue mich von dir zu hören. 

 

PS: Du brauchst dich nicht schämen, wenn du es ohne Hilfe nicht schaffst. Dafür ist eine Gemeinschaft doch da!

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